Bückeburg: Initiative für Verkehrsberuhigung von Herminenstraße und Ulmenallee lädt zu Infoveranstaltung ein
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(Bückeburg) Die „IVHU“ (Initiative für die Verkehrsberuhigung von Herminenstraße und Ulmenallee) lädt zu einer Informationsveranstaltung am Samstag, 3.6.2023, um 10:00 Uhr im Restaurant Ambiente, Herminenstraße 11, in Bückeburg ein.

Die IVHU, laut Presseerklärung eine „Vereinigung von Anwohnern der Herminenstraße und der Ulmenallee sowie von engagierten Bürgern Bückeburgs“, hat sich eigenen Angaben zufolge zum Ziel gesetzt, „die Verkehrsbelastung dieser Straßen deutlich zu reduzieren“.

In einer Pressemitteilung äußert Sprecher Christopher Merseburger Bedenken aufgrund der hohen Verkehrsbelastung in der Herminenstraße und Ulmenallee. Diese habe „mittlerweile ein nicht mehr vertretbares Ausmaß angenommen“ und gefährde zunehmend besonders schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer wie Kinder und Senioren. Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung seien daher dringend geboten. Insbesondere der Schutz der Grundschüler in der Ulmenallee und der Bewohner des Alten- und Pflegeheims in der Herminenstraße sei ein erklärtes Anliegen der Initiative.

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Die Initiative sieht Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung als dringend geboten.

Anlass zu der Infoveranstaltung habe es auch durch die aktuelle Diskussion um die Entwicklung der Innenstadt und die Überlegungen zu „Shared Spaces“ gegeben. Die Initiative befürchtet dadurch eine Verdrängung des nahezu gesamten Durchgangsverkehrs der Stadt in die Herminenstraße und Ulmenallee. Das würde die bereits bestehende Belastung und die Gefährdung insbesondere von Kindern der Grundschule in der Ulmenallee und Bewohnern des Alten- und Pflegeheims in der Herminenstraße unzumutbar erhöhen, so die IVHU.

Die Einrichtung sogenannter „Shared Spaces“ würde zu einer Verdrängung des Durchgangsverkehrs auf die Herminenstraße und Ulmenallee führen, befürchtet die Initiative.

Von der Bückeburger Verwaltung und Politik fordert die Initiative eine Verkehrsberuhigung von Herminenstraße und Ulmenallee mit durchgehend Tempo 30, weiterhin ein Verbot von Schwerlast- und landwirtschaftlichem Verkehr in diesen beiden Straßen und die Verlagerung von Durchgangsverkehr auf die Umgehungsstraßen. Externe Sachverständige sollen ein umfassendes Konzept zur Entlastung der gesamten Kernstadt erstellen. Desweiteren „keine Einführung von Shared-Space-Konzepten oder ähnlichem ohne Einbindung in ein solches Konzept und ohne vorherige Erstellung einer Machbarkeitsstudie“ und den Erhalt vorhandener öffentlicher Parkmöglichkeiten für Anwohner sowie Gewerbetreibende.

Vertreter der Politik und alle interessierten Bürger sind seitens der IVHU eingeladen, über diese Forderungen am 3.6.2023 zu diskutieren. Wer an besagtem Termin verhindert, aber an Informationen interessiert ist, kann sich an die E-Mail-Adresse IVHU@gmx.de wenden. (pr)

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