(Bückeburg) Die Baumstandorte in der unteren Langen Straße und der oberen Langen Straße wurden mit modernster Technik aus den Niederlanden gestärkt.
Darüber informiert die Verwaltung in einer Pressemitteilung. Mittels Niedrigdruckverfahren wurden zunächst kleine Lufträume in bis zu einem Meter Tiefe geschaffen. In diese Hohlräume sind anschließend, in einem zweiten Vorgang, Bodenverbesserungsmittel eingebracht worden.
Darin enthalten sind als Hauptkomponenten Wurmhumus, aktivierte Pflanzenkohle, baumspezifische Bodenpilze, Perlite als Drainagestabilisator und Pflanzenstärkungsmittel. Dies alles wird schonend in die Tiefe und dem möglichen Wurzelbereich des Baumes injiziert.
„Die Fachfirma hat 30 Jahre an dem Verfahren geforscht und gibt eine 10 Jahres Garantie auf die Wirksamkeit der Maßnahme“, heißt es. Die Stärkung sei aber frühestens nach 2 Jahren sichtbar, denn: „Der Baumorganismus braucht die Zeit, um sich die verbesserten Wurzelräume zu erschließen.“ Die zum Teil sehr klein bemessenen Baumstandorte sollen nachhaltig unterirdisch gestärkt werden. Wasser- und Ernährungshaushalt für den Baum werden entscheidend verbessert, Pflasterschäden durch Wurzelhub vermindert bis unterbunden.
„Mit diesem Vitalisierungsverfahren wird das gesunde Kleinklima in der Innenstadt gefördert“, so die Verwaltung weiter. An Standorten, wo bereits der Pflasterbelag durch Wurzelwuchs erheblich angehoben wurde, seien „größere Tiefbaumaßnahmen aber unumgänglich“. Dies sei laut Verwaltung der Fall bei der Umgestaltung der Baumquartiere in der Fußgängerzone Lange Straße gewesen.
(pr/Fotos: Stadt Bückeburg)







