Unwetter in Schaumburg: Feuerwehren müssen zu 300 Einsätzen ausrücken
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(Landkreis) Die in der letzten Nacht über Schaumburg rollende Unwetterfront bescherte den hiesigen Einsatzkräften eine schlaflose Nacht.

Zu etwa 300 Einsätzen wurden die Schaumburger Feuerwehren alarmiert. Schwerpunkte waren in Stadthagen, Bückeburg, Rodenberg, Lindhorst und Nenndorf. Dort wurden daher die jeweiligen Einsatzleitungen vor Ort besetzt.

Feuerwehrkräfte stauen den Haster Bach in Bad Nenndorf an.

Die Einsatzleitungen bekommen die Einsätze, von der ebenfalls personell verstärkten Integrierten Regionalleitstelle übermittelt und arbeiteten diese nach Priorität ab. So musste in Stadthagen die Kläranlage durch die Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk geschützt werden. In Heuerßen musste die Feuerwehr im eigenen Haus tätig werden und die Wassermassen entfernen.

In Bergkirchen drohte ein großer Ast auf die Fahrbahn zu stürzen.

In Bad Nenndorf und Stadthagen liefen Tiefgaragen voll, die von den Feuerwehren leergepumpt wurden. Zudem sind Erde und Schlamm von den Feldern auf einige Straßen im Landkreis gespült worden. In einem Neubaugebiet in Hohnhorst-Scheller drohte das Oberflächenwasser in ein Wohnhaus einzudringen. Mit zwei Pumpen und einer Sandsackbarriere konnte die Feuerwehr auch hier helfen.

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Da in Haste der Haster Bach über die Ufer zu treten drohte, wurde dieser im Bad Nenndorf aufgestaut um eine Entlastung für den Bachunterlauf zu schaffen.

Zu Bränden durch Blitzschläge kam es im Landkreis Schaumburg nicht.

In Heuerßen muss die Feuerwehr das eigene Feuerwehrhaus von den Wassermassen befreien.

(Quelle & Fotos: Kreisfeuerwehr Schaumburg)

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