Sofja Gülbadamova spielt „Weltklassik am Klavier“
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(Bad Nenndorf) Am Sonntag, 22.12.2024 um 15:30 Uhr, findet im Staatsbad Nenndorf in Bad Nenndorf das Klassikkonzert „Weltklassik am Klavier – Stimmungen – Dichtergeister der Romantik!“ statt.

Bis 18 Jahre ist der Eintritt frei, Erwachsene zahlen 30 Euro.

Reservierung unter 0151 125 855 27, info@weltklassik.de oder www.weltklassik.de.

Das Programm:

Frédéric Chopin (1810 – 1849)
– Fantasie-Impromptu cis-Moll op. posth. 66

Sergej Bortkiewicz (1877 – 1952)
– Elegie op. 46
– Ballade op. 42

Alexander Skrjabin (1872 – 1915)
– Études op. 2

Nr. 1
– Impromptu op. 10
Nr. 1
Nr. 2

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Frédéric Chopin (1810 – 1849)
– Scherzo Nr. 3 cis-Moll op. 39

Sergej Rachmaninow (1873 – 1943)
– Aus: Morceaux de fantaisie op. 3
1. Élégie

Ignaz Friedman (1882 – 1948)
– Stimmungen op. 79

Béla Bartók (1881 – 1945)
– Aus: Vier Klavierstücke Sz. 22
3. Fantasie II
4. Scherzo

Sofja Gülbadamova, „für die poetische Schönheit“ ihres Spiels und ihre „frappierende Musikalität, Klangfantasie, tiefenentspannte Pianistik und eine erstaunlich vielfältige Gestaltungspalette“ von der Presse gefeiert, zählt zu den herausragendsten Musikerinnen ihrer Generation. Preisträgerin und Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe in den USA, Frankreich, Spanien, Russland, Deutschland, Österreich und Belgien, gewann sie im Jahr 2008 gleich zwei Klavierwettbewerbe in Frankreich: Den Concours international pour piano in Aix-en-Provence sowie den 6. Internationalen Francis-Poulenc-Wettbewerb. Als echter „pianistischer Tsunami“ bezeichnet, konzertiert Sofja Gülbadamova erfolgreich in ganz Europa sowie in Russland, Chile, Argentinien. Sie hat mehrere CDs in Deutschland und Frankreich eingespielt, die ausgezeichnete Kritiken erhielten.

Sofja Gülbadamova (Foto: pr)

‚“Chopin ist und bleibt der stolzeste und kühnste Dichtergeist der Zeit“ (Robert Schumann), der die Klaviermusik in vielerlei Hinsicht revolutioniert hat. Bis dahin nur Bestandteil von Sonaten oder Symphonien, werden seine Scherzi nicht nur zu einer eigenständigen Gattung, sondern zu großen Dramen, zu mächtigen Klanggemälden, deren Inhalt nichts mit dem ursprünglichen Begriff – dem Scherz – gemein hat. Schumann sinniert darüber, „wie sich der Ernst kleiden sollte, wenn schon der „Scherz“ in dunklen Schleiern geht“. Der überragende Einfluss Chopins war noch über viele Jahrzehnte hinweg spürbar – am deutlichsten vielleicht im Frühwerk von Alexander Skrjabin, der allerdings sein Vorbild keinesfalls kopiert, sondern die von Chopin erschaffene duftende, träumerische, mystische, leidenschaftliche, elegische Klangwelt fortführt und virtuos weiterentwickelt.“
 Sofja Gülbadamova‘

(pr)

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