(Bückeburg) Es ist eine liebe Tradition geworden, sich gemeinsam kurz vor dem Fest im Jahnstadion des VfL Bückeburgs zu treffen und gemeinsam Weihnachtslieder anzustimmen.
War die Veranstaltung in den vergangenen Jahren des öfteren mal durch nasse Geschenke von oben getrübt, konnte nun bei trockenen Winterwetter gesellig das Chorkonzert genossen werden.

Die versprochene gute Stimmung und das trockene Wetter sorgten ebenfalls dafür, dass mehr als 400 Menschen de Weg ins Stadion fanden, um sich zusammen auf die letzten Tage vor dem Fest einzustimmen. Sehr zur Freude de VfLs sowie der Landeskirche, die dieses Event seit einigen Jahren gemeinsam auf die Beine stellen. Natürlich durften auch dieses Mal die Fackelträger von Bürgerbataillon nicht fehlen, die mit dem Feuerschein für das gewisse Stimmungsextra sorgten.
Landesbischof Dr. Oliver Schuegraf gab direkt zur Begrüßung zu: „Da die Kirche und Petrus hier für das Wetter zuständig sind, war der Druck schon groß. Umso erleichterter bin ich, dass das schon mal geklappt hat und ich sie herzlich willkommen heißen kann“.

VfL-Präsident Martin Brandt stimmte hier mit ein: „Der Wunsch nach dem Zusammenkommen in der Gemeinschaft hat in der Weihnachtszeit eine besondere Bedeutung. Umso mehr freue ich mich, heute so viele zu einer guten Tradition willkommen heißen zu können. Das zahlreiche Erscheinen zeigt, dass wir diesen Wunsch aufgegriffen haben, daher lasst uns nun gemeinsam einstimmen auf das Fest und den, zumindest für heute, größten Chor Bückeburgs bilden!“.

In einer Zeit, die von Herausforderungen und Hektik geprägt ist, würden Lieder, die über Liebe und Zusammenhalt berichten, das Stadion mit Wärme und Gemeinschaft füllen. „Wir freuen uns, dass der VfL heute hier Gastgeber sein darf und danken allen, die diese Veranstaltung mit ihrem Engagement erst möglich machen“. Für die passende Musik zum Gesang der hunderten Stimmen sorgte auch in diesem Jahr der Posaunenchor der Stadtkirchengemeinde unter der Leitung von Siebelt Meier. So wurden gemeinsam „Es ist ein Ross entsprungen“, „Lasst uns froh und munter sein“, „Macht hoch die Tür“ und „Alle Jahre wieder“. Martin Brandt las zwischen den Liedern aus der Weihnachtsgeschichte und die ukrainischen Sängerinnen Tatiana Vereshehgina, Iryna Khomenko und Iryna Stasiuk sorgten mit ihrem Gesang für Begeisterung beim Publikum.

Nachdem auch der Nikolaus seine Runde gedreht hatte und den kleinen Gästen eine kleine Aufmerksamkeit überreicht hatte, wurde zum großen Finale wie immer „Stille Nacht“ angestimmt – zunächst auf ukrainisch, dann auch englisch und dann gemeinsam auf deutsch – ein Gänsehautmoment für alle Anwesenden. Nach einem letzten „Oh du fröhliche“ widmeten sich die Besucher dann weiter bei einem Punsch oder Glühwein der Geselligkeit.
(Text & Foto: nh)




