Grenzenlose Kunst voller Emotionen: Rintelner Künstlerin Esther Hansen zeigt in drei Ausstellungen zeitgleich ihr vielseitiges Schaffen
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(Bückeburg/Minden) Seit frühester Kindheit ist Kreativität für Esther Hansen das Ausdrucksmittel der Wahl – ob großformatige Acrylbilder, Blindzeichungen, anmutige Akte oder filigrane Seidenmalerei: Für Hansen erzählen Farben und Formen Geschichten. Einige dieser Geschichten sind derzeit für Neugierige im öffentlichen Raum zu bestaunen – gleich drei Ausstellungen von Hansens Werken finden derzeit in der näheren Region statt.

Wer rastet, der rostet, heißt es so schön – bei der Rintelner Künstlerin Esther Hansen ist dieses Credo Programm. Dementsprechend gibt es auch viele Werke zum Ausstellen, denn Kunst ist gleich doppelt so schön, wenn diese mit der Öffentlichkeit geteilt werden darf. So kann sich jeder seit Anfang dieses Jahres bei einem Besuch im Bückeburger Unverpackt-Laden ein Bild von Hansens Schaffen machen. In Bückeburg gibt es 29 unterschiedliche Werke zu sehen, ein buntes Potpourri von Hansens Können der vergangenen zehn Jahre – ausgewählt hat die Künstlerin das aus reiner Intuition.

Der clevere Einsatz von Materialien sorgt für einen besonderen Twist – hier etwa hat Esther Hansen Blindzeichnungen auf antiken Dokumenten angefertigt, die im goldenen Rahmen ihre anmutige Wirkung entfalten.

„Gesammelte Werke könnte man es nennen“, resümiert die Künstlerin selbst. Großformatige und farbenfrohe Acrylmalereien mit Titeln wie „Probare“ oder „Weg“ zieren die Wände, ebenso wie Blindzeichnungen weiblicher und männlicher Akte, die Hansen auf antiken Dokumenten angefertigt hat. Auch Mixed-Media-Werke aus Acryl und collagierten Zeichnungen lassen sich hier finden. Und wenn sich für das eine oder andere Werk ein Liebhaber finden lässt, darf auch gerne eines dieser Bilder den Besitzer wechseln. Wer Interesse daran hat, ein echtes Hansen-Werk zu erstehen, kann sich direkt an das Unverpackt-Team um Detlef Rieger wenden.

Esther Hansen ist zudem noch in weiteren Ausstellungen vertreten: Im Mindener LWL-Preußenmuseum stellt sie derzeit noch bis zum 31. August mit acht weiteren Künstlerinnen aus der Vereinsgruppe für aktuelle Kunst im Kreis Minden-Lübbecke unter dem Titel „Schwingungen“ aus. Dabei zeigen die Mitwirkenden die unterschiedlichsten künstlerischen Positionen und schaffen für den Betrachter die verschiedensten Zugangsmöglichkeiten zu ihrer Kunst. Dabei begeben sich Besucher auf Entdeckungstour durch das historische Museumsgebäude. Die Werke laden zum Interagieren, zum Hören, Spüren und zum „sich selbst in Schwingung versetzen“ ein. Hansen zeigt hier drei Acrylarbeiten auf Leinwand unter dem Titel „Flügelschlag“ – eine abstrakte Allegorie an die Schwingungen der Flugformationen am Himmel, die alle fünf Sinne des Betrachters anregen sollen.

Esther Hansen beschränkt sich nicht auf eine künstlerische Technik, sondern experimentiert gerne mit verschiedensten Vorgehensweisen – wie hier Acrylmalerei und Zeichnungen in einer Collage vereint.

Die dritte aktuelle Ausstellung findet im Agaplesion Klinikum Schaumburg in Vehlen statt. Unter dem Motto „Die Leichtigkeit des Seins“ zeigt Hansen hier beiden Cafeterien ihre Werke aus den „Tanzzyklus“, insgesamt 20 Werke werden in Vehlen ausgestellt.

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Doch das Gros an Werken lagert im künstlerischen Atelier in Rinteln. Vor allen Dingen die filigrane Arbeit mit Textilien hat es Hansen seit langem angetan. Seidenmalereien, selbstangefertigte und gestaltete Tuniken und „Hüftschmeichler“ – fließende Farben und Stoffe werden hierbei stimmig vereint. Wer sich gerne mal ein Bild von Hansen Arbeiten machen möchte, darf sie gerne in ihrem Atelier besuchen – weitere Informationen zur Künstlerin und Kontaktmöglichkeiten finden sich online unter www.design-und-ideen.de.

Esther Hansen zeigt derzeit eine kleine Zusammenfassung ihres Schaffens der vergangenen zehn Jahre in Bückeburg – insgesamt 29 Werke sind im Unverpackt-Laden zu sehen.

Und auch perspektivisch ist bei Hansen eine Menge los: Am 15. und 16. März geht es für sie nach Oldenburg auf den Markt für handgemachtes und Design. „Meine Arbeiten sollen oft den Betrachter dazu anregen, sich mit dem Bild auseinanderzusetzen“. Im Rahmen eines Projektes sollten Betrachter einst ihre Empfindungen zu den betrachteten Werken aufschreiben. „Es wurden Worte wie „Licht“, „Freude“ und „Strahlen“ genannt – das ist doch eine wirklich schöne Resonanz“, erinnert sich Hansen gerne zurück.

(Text & Foto: nh)

 

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