(Bückeburg) Es ist für viele Anwohner hoch frequentierter Straßen ein leidiges Thema:
Autofahrer, die sich nicht an die vorgegebene Geschwindigkeit halten und rücksichtlos durch die Ortschaften brettern. Diese Verfehlungen sollen zumindest optisch sichtbar gemacht werden, sodass manch einer seiner Fahrweise überdenken mag. Dafür hat die Gruppe JAMAIKA im Bückeburger Rat fünf feste sowie zwei mobile Messanlagen beantragt und bewilligt bekommen.
Sascha Cordes erläuterte im Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Feuerwehr den Hintergrund und die Intention des Antrages: Autofahrer sollen noch mehr sensibilisiert werden hinsichtlich ihrer Fahrweise und ihres Tempos, Messanlagen seinen hierfür eine gute Möglichkeit.
So sollen unter anderem an der Grundschule am Harrl, im Petzer Feld, am Kiesweg in Nordholz und an der Rusbender Straße feste Geschwindigkeitsmessanlagen aufgestellt werden – allesamt bekannte Hotspots für überhöhte Geschwindigkeit, die von Anwohnern immer wieder beklagt wurden. Zwei weitere Anlagen sollen als mobile flexibel im Stadtgebiet eingesetzt werden, „dort, wo wir sie gerade brauchen“. Da die entsprechenden Gelder bereits im Haushalt hinterlegt wurden und diesem Antrag bereits längere Diskussionen vorausgingen, konnten sich auch alle Ausschussmitglieder auf den Vorschlag einigen und votierten einstimmig für die Anschaffung der Messanlagen.

25.000 Euro werden hierfür seitens der Stadt investiert. Die beantragten Standorte wurden vom Straßenbaulastträger als grundsätzlich denkbar eingestuft, eine konkrete Positionierung erfolge nach der Beschaffung.
(Text & Fotos: nh, Titelfoto: vu)





