Neue Saison, neue Regeln: Lehrabend der Schiedsrichter im Schaumburger Land
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(Landkreis) Der Lehrabend der Schiedsrichter Ende Juli im Schaumburger Land hat gute Tradition, um sich auf die bevorstehende Saison einzustimmen.

Die Bedeutung dieser Veranstaltung wurde mit der Anwesenheit des kompletten Lehrausschusses dokumentiert. Vorsitzender Reinhard Stemme und Schiri-Boss Frank Wieggrebe begrüßten im voll besetzten Enzer Sportheim die Frauen und Männer mit der Pfeife in der Hosentasche.

Lehrwart Tim Wieggrebe gab eingangs einen Überblick über die Ergebnisse der Leistungsprüfungen in den verschiedenen Klassen und zeigte sich bis auf eine Ausnahme hocherfreut. Zudem wurden die Regularien für den Anwärter-Lehrgang aufgezeigt. Angesichts des „heißen“ Monats August – gleich 43 Kreisligapartien stehen auf dem Programm – ging es dann zum Geschehen auf dem grünen Rasen.

Tim Wieggrebe vermittelt eindrucksvoll die neuen Regeln.

Der in der letzten Saison eingeführte Kapitäns-Dialog hat sich in der Bundesliga bis hin zum Kreis bewährt und bleibt aus gutem Grund bestehen. Normale Interaktionen sind jedoch erlaubt, bleiben ebenso wichtig wie erwünscht. Dabei muss der Respekt natürlich ganz weit oben angesiedelt sein. Ansonsten ist nur der Spieler mit der Binde der alleinige Gesprächspartner.

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Bei den Regeländerungen zur neuen Spielzeit unterstützten Videos vom obersten Lehrwart Lutz Wagner seinen Kollegen an der Basis. Neu ist, dass beim Schiedsrichterball der Ballbesitz vor der Ballberührung rangiert. Tiefgreifender ist die Änderung beim Zeitspiel des Torwarts.

Aufmerksam und neugierig: Die Schaumburger Schiedsrichter.

Einerseits reduziert sich das Ballhalten auf acht Sekunden, andererseits gibt es als Strafe keinen indirekten Freistoß mehr, sondern Eckstoß. Diese neue Regel sorgte in der Runde für reichlich Diskussionen. Ab wann und wie sollte gezählt werden? Man kam überein, dass vieles eine mehr oder minder starke subjektive Wahrnehmung ist. „Wie beim Kapitäns-Dialog muss und wird sich das alles einspielen“, nahm Tim Wieggrebe ein wenig Dampf aus dem Kessel. Und ergänzte: „Es ist sicherlich ratsam, die Sekunden nicht zu schnell zu zählen.“

(pr/Fotos: pr)

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