Fruchtiges Ergebnis und Rekordausbeute beim Saftmobil in Meinsen-Warber
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(Meinsen-Warber) Die Apfelernte in diesem Jahr hat alle Erwartungen übertroffen. Trotz sorgfältiger Planung und zeitlich abgestimmter Anlieferung brachten viele Obstliebhaber deutlich mehr Äpfel, als ursprünglich angemeldet waren. Das Ergebnis: Volle Körbe, reger Betrieb – und am Ende eine beeindruckende Bilanz.

Einen Spitzenwert erzielte Christof Struckmann, der gemeinsam mit Ernst Baumann über 290 Liter Saft aus seinen Äpfeln und Birnen pressen ließ. Insgesamt wurden am Standort Meinsen-Warber stolze 3.200 Liter Saft gewonnen.

„Bei solch einem Andrang hilft nur Ruhe und Gelassenheit“, berichtet Lutz Wege, der das Befüllen der Anlage überwacht und dabei stets ein wachsames Auge auf die Qualität des Obstes hat. Denn nur gesunde Früchte ergeben den besonderen Geschmack.

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Das Saftmobil, das von Sabine Claes an vor einigen Jahren den Standort Meinsen-Warber geholt wurde, bietet ein praktisches Verfahren: Der Saft wird erhitzt, dadurch haltbar gemacht und in das sogenannte Bag-in-Box-System abgefüllt. In 5-Liter-Beuteln mit Zapfhahn – verstaut in einer stabilen, wiederverwendbaren Kartonage – ist der Saft bis zu zwei Jahre haltbar. Nach dem Öffnen kann er rund drei Monate lang ungekühlt genossen werden. Auf Wunsch gibt es auch 3- oder 10-Liter-Gebinde. Das Ergebnis ist stets ein reines Naturprodukt: Frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen, naturtrüb und mit dem unverwechselbaren Aroma des eigenen Obstes. „Kein Saft schmeckt wie der andere – aber alle sind gesund“, so Karin Wege.

Alle packen mit an, damit aus den Äpfeln schmackhafter Saft wird.

Auch Ortsbürgermeister und Koordinator Andreas Paul Schöniger zeigte sich begeistert vom großen Zuspruch: „Dass es bei diesen Erntemengen zu Wartezeiten kommt, war fast absehbar. Die Menge verdeutlicht aber auch, wie schwer es ist, das Erntegewicht genau einzuschätzen und der Termin war in kürzester Zeit ausgebucht.“

(pr)

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