(Wendthagen-Ehlen) Nach einigen Jahren hatte der Ortsrat über seine Social-Media-Kanäle wieder zu einer zweistündigen Müllsammelaktion für das Gesamtgebiet von Wendthagen-Ehlen aufgerufen.
32 Mitbürger, darunter sieben Kinder und davon eines sogar mit seinem Pony, folgten dem Aufruf.
Aufgeteilt in sieben Gruppen für die weit auseinandergezogenen Ortsteilquartiere, kartiert von Ortsbürgermeister Michael Koller und den Fraktionsvorsitzenden Sven Auhage (SPD) und Jörg Ostermeier (CDU) (siehe Kartenfoto Nr. 8379), wurden von ihnen mit Kartenmaterial für ihr Sammelgebiet, mit jeweils zwei Müllsäcken und Handschuhen ausgestattet.

Damit ausgerüstet und instruiert machten sich die engagierten Sammler im wahrsten Sinne des Wortes auf und neben die Wege, durchsuchten auch die tiefsten Gräben und durchkämmten die Zäune an den Wegrändern.

Die ersten Müllsammlergruppen kamen gegen 12.50 Uhr, also nach gut 90 Minuten des Suchens und Sammelns wieder am Wendthäger Feuerwehrgerätehaus an. Dort warteten gegrillte Bratwürste und kühle Getränke als kleiner Dank auf sie.

Koller und Ostermeier zogen nach Sichtung des gesammelten Mülls eine durchaus positive Bilanz. In den 14 Säcken, sie waren nur maximal bis zur Hälfte mit Papier, Dosen, Flaschen und sonstigen Unrat gefüllt, war wesentlich weniger Müll als noch vor Jahren.

Es gab laut den Sammlern nur noch drei Bereiche die stärker vermüllt waren. Ein besonderer „Hotspot“ war der Platz vor dem örtlichen Kindergarten, hier lagen besonders viele sogenannte „Flachmänner“ die auf ältere Verursacher und nicht auf junge Mitbürger hindeuteten.

Des Weiteren scheint es so, dass Fahrer an den beiden Ausfallstraßen am Grenzweg in Wendthagen und am Schaumburger Weg in Ehlen die Fenster ihrer Kraftfahrzeuge öffnen und sich ihrer nicht mehr benötigten Getränkedosen oder -becher und der hinlänglich bekannten Verpackungen von Fastfood-Restaurants „entledigen“. Fazit des Ortsbürgermeisters: „Die Bürgerinnen und Bürger von Wendthagen-Ehlen gehen zumeist sehr achtsam mit ihrer dörflichen Heimat um und das ist gut so!“.

Natürlich wird im nächsten Jahr wieder eine Müllgrundreinigung im Dorf vorgenommen. Da waren sich alle Sammler einig.
(pr/Fotos: pr)




