Feuerwehr Rodenberg erhält „Dieter-Olthoff-Preis“ zur Hochwasservorsorge
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(Rodenberg) Die Ortsfeuerwehr Rodenberg der Samtgemeinde Rodenberg ist in diesem Jahr mit dem ersten Platz des „Dieter-Olthoff-Preis“ zur Hochwasservorsorge ausgezeichnet worden.

Mit dem Preis würdigen die Akademie Hochwasserschutz und das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge e.V. (DKKV) herausragende kommunale Projekte, die zur Verbesserung der Hochwasserresilienz beitragen. Die Feuerwehr Rodenberg überzeugte die Jury mit einem umfassenden und vorbildlichen Vorsorgekonzept, das als Reaktion auf das Weihnachtshochwasser 2023 entwickelt wurde. Das Konzept stärkt die operative Einsatzbereitschaft und schafft praxisnahe Strukturen, um zukünftige Hochwasser- und Starkregenlagen besser bewältigen zu können. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Kreisbrandmeister Klaus-Dieter Grote, Kreisdezernentin Astrid Otto, Prof. Dr. Klaus Röttcher (Wissenschaftlicher Beirat der Akademie Hochwasserschutz), Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf,vHarald Blum (Leiter Akademie Hochwasserschutz), Bürgermeister Ralf Sassmann und Ortsbrandmeister Thomas Böhm (Foto: Samtgemeinde Rodenberg).

Der Hochwasservorsorge-Preis wurde zu Ehren des verstorbenen Dieter Olthoff, langjähriger Präsident und Ehrenpräsident der Akademie Hochwasserschutz, ins Leben gerufen. Er hat den Aufbau der Akademie und deren Ausbildungsstrukturen maßgeblich geprägt. Der Preis richtet sich an Kommunen und ihre Einsatzorganisationen, die innovative und vernetzte Projekte zur Hochwasservorsorge entwickeln – darunter Gesamtkonzepte, Alarm- und Einsatzpläne, Übungen, Öffentlichkeitsarbeit oder Maßnahmen zur Gewässerunterhaltung.

Die Akademie Hochwasserschutz bündelt Wissen, Forschung und Ausbildung, um den Hochwasserschutz in Deutschland ganzheitlich zu stärken. Gemeinsam mit Partnern aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis fördert sie die Qualifizierung von Einsatzkräften und Kommunen. Als nationaler Partner spielt das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge e.V. (DKKV) eine zentrale Rolle bei der Vernetzung von Fachakteuren und der Weiterentwicklung der Katastrophenvorsorge.

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Harald Blum, Leiter der Akademie Hochwasserschutz und Mitglied der Jury, würdigte das Engagement: „Die Feuerwehr Rodenberg zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine vorausschauende und vernetzte Hochwasservorsorge ist. Das eingereichte Konzept ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie Kommunen aus vergangenen Ereignissen lernen und Strukturen schaffen, die langfristig schützen. Dieses Engagement verdient unsere höchste Anerkennung.“

Die Urkunde über den 1. Platz des Dieter-Olthoff-Preises für Hochwasservorsorge des Deutschen Komitees Katastrophenvorsorge und der Akademie Hochwasserschutz (Foto: Samtgemeinde Rodenberg).

Dr. Thomas Wolf, Samtgemeindebürgermeister Rodenberg, betonte die Bedeutung für die Region: „Diese Auszeichnung ist ein großer Erfolg für unsere Feuerwehr und für die gesamte Samtgemeinde Rodenberg. Das Team hat nach dem Weihnachtshochwasser 2023 mit enormem Einsatz ein Konzept entwickelt, das unsere Bevölkerung in Zukunft besser schützt. Der Preis stärkt uns in dem Weg, Vorsorge, Ausbildung und Kooperation im Katastrophenschutz weiter auszubauen.“

Von links: Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf, Stellvertretender Gemeindebrandmeister Michael Althammer, Kreisbrandmeister Klaus-Dieter Grote, Ortsbrandmeister Thomas Böhm, Harald Blum (Leiter Akademie Hochwasserschutz) und Prof. Dr. Klaus Röttcher (Wissenschaftlicher Beirat der Akademie Hochwasserschutz) (Foto: Samtgemeinde Rodenberg).

(pr)

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