(Pohle) Das Wintertief „Elli“ ist wieder abgezogen. Das ist Anlass, dass der Baubetriebshof der Samtgemeinde Rodenberg eine Bilanz des ersten heftigen Wintereinbruchs zieht.
„Es ist Aufgabe des Baubetriebshofs, auch in schwierigsten Witterungsverhältnissen dafür zu sorgen, dass wenigstens die Hauptverkehrsstraßen frei bleiben“ erklärt Timm Schönbeck, Leiter des Baubetriebshofs. Dafür waren am Wochenende zehn Mitarbeiter des Bauhofes in zwei Schichten im Einsatz. Die Arbeit begann jeweils morgens um 4.00 Uhr, Ende der zweiten Schicht war gegen 23.00 Uhr. Eine Herausforderung bildete das Streugut für die vereisten Straßen, das zum Beginn dieser Woche nahezu aufgebraucht war. Insgesamt haben die Kollegen 40 Tonnen davon auf den Straßen in der Samtgemeinde verteilt. Die Lager werden jetzt wieder aufgefüllt, 125 Tonnen Streusalz erwartet der Bauhof in den kommenden Tagen.

Streugut zu Wochenbeginn nahezu aufgebraucht
Das Straßennetz, das der Bauhof zu betreuen hat, umfasst 115 Kilometer. Ein Schwerpunkt des Einsatzes war sicherlich der Freitagabend mit den Schneeverwehungen auf der Umgehungstraße in Rodenberg. „Hier haben wir nach Rücksprache mit der Polizei und Straßenmeisterei Stadthagen alle Straßen, die von der Suntalstraße Richtung B442 führen für den Straßenverkehr gesperrt,“ berichtet Timm Schönbeck weiter. Des Weiteren wurden die Gehwege vor den Liegenschaften der Samtgemeinde Rodenberg sowie Fußgängerüberwege und Bereiche um Ampelanlagen Schnee und Eisfrei gehalten. Da dies nicht immer maschinell erfolgen kann, war auch der „Handstreudienst“ im Einsatz.
„Als Fazit kann man feststellen, dass der Bauhof einen wirklich guten Job gemacht hat,“ freut sich Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf. Der Verkehr lief weitestgehend weiter. „Den Kolleginnen und Kollegen gilt großer Dank für Ihren Einsatz rund um die Uhr, damit die Menschen in der Samtgemeinde trotz des Wetters ihre Ziele erreichen konnten,“ so Wolf abschließend.
(pr)




