(Bückeburg) Die Stadt Bückeburg informiert in einer Pressemitteilung darüber, dass die Problematik mit den fehlenden Aufzügen am Bahnhof bestehen bleibt.
Wie berichtet, sind die Aufzüge aufgrund von Sanierungsarbeiten bis voraussichtlich Ende Juli 2026 außer Betrieb.
„Trotz erneuter Bemühungen von Bürgermeister Wohlgemuth, eine vereinfachte Lösung zu erreichen, ist dies offensichtlich leider nicht möglich“, so die Verwaltung in einer Pressemitteilung. Zugverlegungen auf Gleis 1, um auf diesem Wege zumindest eine Erleichterung für die Reisen zu erreichen, seien laut eingegangener Mitteilung der Bahn nicht realisierbar.
Auf die Frage des Bürgermeisters, wie sichergestellt werde, dass Pendler weiterhin zuverlässig ihren Arbeitsweg antreten können – ohne unzumutbare Umwege und ohne nicht barrierefreie Alternativen – sowie zur Informationspolitik habe die Bahn erneut mitgeteilt, „dass für mobilitätseingeschränkte Reisende ein unterstützendes Angebot zur Verfügung stehe“, heißt es aus dem Rathaus.
Fahrgäste, die ihre Reise vorab über die Mobilitäts-Servicezentrale der DB anmelden, könnten kostenfrei einen Taxi-Transfer zum nächstgelegenen barrierefreien Bahnhof in ihrer Reiserichtung in Anspruch nehmen. Hierauf werde per Aushang an den Aufzügen und in den Vitrinen hingewiesen. Die Mobilitäts-Servicezentrale habe dieses Vorgehen für Fahrten von und nach Bückeburg systemisch hinterlegt. Bei eingehenden Anfragen regele die sogenannte 3-S-Zentrale (Service, Sicherheit, Sauberkeit) Hannover die Abfrage zur Verfügbarkeit eines Taxis am jeweiligen Bahnhof.
„Die Stadt Bückeburg bedauert die langwierigen Einschränkungen und Erschwernisse, hat jedoch – so Bürgermeister Wohlgemuth – auf die Entscheidungen der Deutschen Bahn keinen weiteren Einfluss“, heißt es abschließend in der Meldung.
(pr)





