Polizei zieht positive Bilanz nach Kontrollen von Haltestellen und Bussen
Werbung

(Landkreis) Am Donnerstag führte die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg in den Landkreisen Nienburg und Schaumburg an Haltestellen und in Bussen Kontrollen des öffentlichen Personen- und Nahverkehrs (ÖPNV) hinsichtlich der Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Regeln durch.

Bei dem landesweiten Kontrolltag waren neben den Einsatz- und Streifendiensten der einzelnen Dienststellen auch Kräfte der Bereitschaftspolizei, der Diensthundeführergruppe und Mitarbeiter der Ordnungsämter im Einsatz. Der Fokus lag auf der Einhaltung von 3G-Regel sowie Maskenpflicht.

Vorrangiges Ziel war dabei die erneute eingehende Sensibilisierung der Fahrgäste. Lediglich in wenigen Fällen mussten die Beamten dennoch repressiv tätig werden.

Insgesamt wurden 477 Personen sowie 59 Fahrzeuge kontrolliert und neun Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Darunter gab es acht Verstöße gegen die Maskenpflicht und einen gegen die 3G-Regel, die ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich zogen. In 122 Fällen führten die eingesetzten Kräfte sensibilisierende Gespräche.

Im Bereich der Polizei Bückeburg wurden 29 Fahrzeuge und 164 Personen kontrolliert. Dabei wurden fünf Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht eingeleitet und 13 Aufklärungsgespräche geführt.

Werbung

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariates Rinteln wurden 47 Personen kontrolliert und mit 39 von diesen sensibilisierende Aufklärungsgespräche geführt. Zur Einleitung von
Ordnungswidrigkeitenverfahren kam es nicht.

Das Polizeikommissariat Stadthagen legte den Fokus neben dem ÖPNV auch auf Gaststätten und Spielhallen. Insgesamt gab es 123 Personenkontrollen. Nur gegen einen Busfahrgast wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen die 3G-Regel eingeleitet. 24 Personen zeigten sich in Gesprächen einsichtig.

Im Raum des Polizeikommissariats Bad Nenndorf wurden 21 Fahrzeuge sowie 61 Personen kontrolliert, mit 29 der Personen führten die Einsatzkräfte Ausklärungsgespräche. Ordnungswidrigkeitenverfahren mussten nicht eingeleitet werden.

In Nienburg wurden drei Fahrzeuge sowie 13 Personen kontrolliert. Ordnungswidrigkeitenverfahren mussten nicht eingeleitet werden. Die Polizei in Hoya kontrollierte 35 Personen sowie zwei Fahrzeuge. Sie leiteten drei Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht ein und führten 14 Sensibilisierungsgespräche. Auch das Polizeikommissariat Stolzenau führte Kontrollen durch. Hier wurden vier Fahrzeuge und 34 Personen kontrolliert. Drei Personen zeigten sich in Aufklärungsgesprächen einsichtig. Ordnungswidrigkeitenverfahren mussten nicht eingeleitet werden.

„Insbesondere die Bürgerinnen und Bürger, die sich an die Regeln hielten, befürworteten die Kontrollen. Aber auch bei festgestellten Verstößen führten unsere Aufklärungsgespräche großteils zu positiver Resonanz. Bei 477 überprüften Personen mussten wir lediglich neun Verfahren einleiten. Wir sind zufrieden mit diesem Ergebnis.“ erklärt Andrea Kempin, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg abschließend. (pr)

Werbung