Feierliche Fahnenweihe beim Aue-Rott Meinsen-Warber: „Gelebte Tradition, starke Gemeinschaft, bewegende Momente“
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(Meinsen-Warber) Mit einer eindrucksvollen Zeremonie und großer Anteilnahme der Dorfgemeinschaft feierte das Aue-Rott Meinsen-Warber am vergangenen Sonntag die feierliche Weihe seiner neuen Rottfahne. Das Ereignis stand ganz im Zeichen von Tradition, Verbundenheit und generationsübergreifendem Engagement.

Pastor Ulrich Hinz von der Kirchengemeinde Meinsen-Warber. Die Fahne ist noch verhüllt.

Neben zahlreichen Bürgern nahmen auch Vertreter aus Politik, Kirche und den befreundeten Rotts der 6. Kompanie teil. Unter den Gästen befanden sich außerdem der Kompaniechef der 6. Kompanie, Dirk Wehrmann, der 5. Kompanie Maik Stahlhut, Hartmut Michaelis von der 2. Kompanie, sowie der amtierende Bürgerschützenkönig Daniel Tänzer.

Der „Fahnenkuss“ in der Kirche in Meinsen.

Besonders herzlich begrüßt wurden Bürgermeister Axel Wohlgemuth und Stadtmajor Martin Brandt. Beide hoben in ihren Ansprachen die Verdienste der Mitglieder des Aue-Rotts für das Gemeinwohl in den vergangenen Jahren hervor.

Die Röttführung präsentiert die Fahne Ingo Reich Sander (li.) und Dennis Köhler (re.).

Viel Anerkennung erfuhr das Rott durch Kompaniechef Wehrmann, der an die schwierige Zeit erinnerte, als das Aue-Rott zwischenzeitlich kaum noch Mitglieder zählte – und daran, wie es sich seither wieder zu einer Gemeinschaft mit Geschlossenheit und gelebter Kameradschaft entwickelt hat.

Fahnennägel- und Banner-Übergabe von Timon Paul Schöniger an Dennis Köhler.

Die Leitung des Aue-Rotts liegt derzeit in den Händen von Dennis Köhler und Ingo Reich-Sander. Mit großem Einsatz und Herzblut sorgten sie für den reibungslosen Ablauf der Feierlichkeiten und trugen maßgeblich zum Gelingen des Tages bei.

Einen bewegenden geistlichen Rahmen verlieh Pastor Ulrich Hinz der Zeremonie in der Meinser Kirche. In einfühlsamen Worten segnete er die neue Fahne und stellte den Segen unter das Zeichen von Gemeinschaft, Respekt und Zusammenhalt. Symbolträchtig wurde die Fahne mit dem traditionellen „Fahnenkuss“ in den Kreis der Dorfgemeinschaft aufgenommen.

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In seiner Ansprache würdigte Ortsbürgermeister Andreas Paul Schöniger das Aue-Rott als lebendigen Träger des Brauchtums, das seit seiner Gründung im Jahr 1976 durch Menschen wie Heinz Wilharm tief in Meinsen-Warber verwurzelt ist.

Gründungsmitglied Heinz Wilharm.

Die Gestaltung der neuen Fahne spiegelt die Heimatverbundenheit des Rotts wider: Abgebildet sind das Plätschern der Aue, das Wehr, ein Fachwerkhaus sowie die markanten Pappeln des Auewalds – gestaltet von Künstler Bernd Glißmann aus Warber anlässlich der 750-Jahr-Feier im Jahr 1985.

Als sichtbares Zeichen der Wertschätzung überreichten sowohl der Ortsrat Meinsen-Warber als auch die Sportschützenkameradschaft Bückeburg-Nord jeweils einen Fahnennagel. Darüber hinaus stiftete Ortsbürgermeister Andreas Paul Schöniger dem Aue-Rott ein Fahnenband.

Kompaniechef Dirk Wehrmann während seiner Rede.

Den feierlichen Abschluss der Veranstaltung bildete das gemeinsame Singen der Nationalhymne, begleitet am Klavier vom Organisten der Kirchengemeinde Meinsen-Warber Timo Paul Schöniger.

In den Schlussworten hieß es: „Möge diese Fahne uns stets begleiten – als Zeichen unserer Herkunft, unseres Zusammenhalts und unserer Zukunft. Glückauf dem Aue-Rott! Glückauf Meinsen-Warber! Und ein dreifaches: Horrido!“

Das Aue-Rott mit seinen Gästen.
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