Bückeburg: Tourist-Information ab Montag wieder geöffnet
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(Bückeburg) Die Tourist-Information öffnet ab 27. April wieder, die Öffnungszeiten sind geblieben: Von montags bis freitags von 9:00 – 18:00 Uhr, samstags von 10:00 – 14:00 Uhr und sonntags von 11:00 – 15:00 Uhr.

Ansonsten hat sich einiges durch Corona verändert. Plexiglasscheiben sind inzwischen am Tresen angebracht und weitere Hygienemaßnahmen werden gerade umgesetzt, erklärt Antje Niemeyer von der Tourist-Information. Auch die Mitarbeiteranzahl hat sich geändert. „Wir arbeiten jetzt seit fünf Wochen nur noch zu zweit im Schichtsystem“, so Niemeyer weiter. Ab Montag werden dann auch nur noch zwei Personen in ausreichendem Abstand herein gelassen. „Viel anbieten können wir unseren Gästen im Moment leider ja nicht “, so Niemeyer und weiter: „Im Moment findet coronabedingt natürlich nichts statt und somit ist unserer Angebot auf null runtergefahren“.

Ein bisschen traurig ist sie schon, vor allem weil die Stadt wie „ausgestorben“ scheint. Inzwischen seien zwar einige Geschäfte wieder eröffnet, aber das ist natürlich gar kein Vergleich zu früher. Und der Cappuccino in einem der Straßencafés, ja der fehle ihr natürlich auch, lächelt sie. Manchmal kämen ein paar Anrufe verteilt über den Tag hinein. Das sind aber alles Anfragen für die Zukunft, und Fragen, wie es denn irgendwann wieder weitergeht mit den Angeboten. Ansonsten ist es hier ein Kommen und Gehen. Heute manchmal ein Wechselbad der Gefühle. Aber, so sind sich Niemeyer und Johanna Harmening, Geschäftsführerin des Kulturvereins, einig: Es wird weitergehen, nur irgendwie anders und natürlich mit einem Hygienekonzept.

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Antje Niemeyer von der Tourist-Information in Bückeburg.

Die nächsten Veranstaltungen vom Kulturverein sind schon mit Datum festgesetzt. Auf Sonntag den 21. Februar 2021 ist der Termin mit dem Mandelring-Quartett verschoben worden. Am 5. Februar 2021 kommen Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys in den Rathaussaal. Im Moment ist Harmening mit dem Programm für die Saison 2020/2021 beschäftigt. Dann sind da noch die buchhalterischen Jahresabschlussarbeiten und die Jahreshauptversammlung des Kulturvereins, im August mit Neuwahlen des Vorstandes vorzubereiten.

„Wenn es im Rahmen der Richtlinien erlaubt ist, dann werden wir viele Veranstaltungen in den Rathaussaal verlegen. Nun zeigt es sich, dass die Stadt Bückeburg den Rathaussaal immer wieder renoviert hat“, so Harmening. Mit einem Hygienekonzept, Mindestabstand und neuen flexiblen Möglichkeiten, die Zuschauer vorne einzulassen und dann hinten vor der Bühne rechts und links wieder rauszulassen, wären auch neue Veranstaltungsformate möglich. „Wir haben ja ganz andere Personenzahlen als riesige Großveranstaltungen. Und wir müssen einfach anders und neu denken. Die Abonnenten und Mitglieder sind seit 1990 wie ein großer „Freundeskreis“ des Kulturvereines geworden und niemand hat gekündigt. Die Menschen rufen uns an und fragen: ‚Wie geht es Ihnen?'“ Sie nähmen Anteil und freuten sich schon alle sehr auf die ersten Veranstaltungen des Kulturvereins. „Wir sehen auf jeden Fall positiv in die Zukunft“, so Harmening optimistisch und fügt hinzu, „wir lassen uns von der Hysterie nicht anstecken und wir haben in Deutschland wirklich noch viel Glück, wenn wir einmal auf die anderen Länder schauen.“ (Text & Fotos: sk)

Johanna Harmening, Geschäftsführerin des Kulturvereins, zeigt die Plexiglasabtrennung zwischen Kundenbereich und Tresen.
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