(Landkreis) Der SPD-Unterbezirk Schaumburg spricht sich in einer Pressemitteilung klar und deutlich für den Ausbau der ICE-Trasse durch Schaumburg aus. Die fünf Varianten zur Trassenführung, die am 24.11.2020 vom Bundesverkehrsministerium veröffentlicht wurden, entsprächen allerdings alle nicht den Ansprüchen, welche die SPD Schaumburg gemeinsam mit den lokalen Bürgerinitiativen an Verkehrsplanung stellt.
„Von den Varianten wären zwar die Schaumburger Gemeinden auf jeweils unterschiedliche Weise betroffen, aber jetzt kommt es darauf an, als Schaumburger gemeinsam zu agieren“, so der Unterbezirksvorsitzende Carsten Ruhnau. Zwar seien die Varianten durch unterschiedlich hohe Kosten oder Einschnitte in die Schaumburger Natur geprägt. Sie hätten allerdings alle gemeinsam, dass sich durch den Wegfall des ICE-Halts in Minden die Anbindung Schaumburgs an das Fernverkehrsnetz sogar verschlechtere. „Solch gigantische Maßnahmen, die auch noch die Situation vor Ort verschlechtern, sind so für uns nicht akzeptabel,“ so der Vorsitzende weiter.
Die Vorgabe der vorab beschriebenen Varianten, als Grundlage des Planungsdialogs, erscheint nicht nur für die SPD als Alibiversion, sondern auch bei den heimischen Bürgerinitiativen. „Die SPD setzt sich nach wie vor für einen transparenten, ergebnisoffenen Bürgerdialog zur Trassenfindung durch unser Schaumburg ein,“ so die stellvertretende Vorsitzende der SPD, Katrin Hösl. „Dazu werden wir auch weiterhin eng mit den Bürgerinitiativen zusammenarbeiten und diese unterstützen.“ Die SPD halte dabei am Ziel eines Ausbaus entlang der bestehenden Trasse fest. (pr)




