(Bückeburg) Da hatte der Jungvogel noch mal Glück im Unglück. Der über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Tierschützer Maximilian Kopp aus Nammen staunte nicht schlecht, als er seine weidenden Schafherde in der Bückeburger Niederung kontrollierte und im Weidezaun einen gefangenen Jungstorch erblickte, der sich nicht mehr von selbst befreien konnte.
Der sichtlich geschwächte und gestresste Jungvogel wurde kurzerhand ins Auto verfrachtet und sodann mit Andreas Paul Schöniger Kontakt aufgenommen. In dem Falle werden diese Tiere zur Kontrolle in die Wildtier- und Artenschutzstation gebracht und auf Verletzungen untersucht, so Schöniger.
Erst kürzlich wurden Storchenjungvögel durch den Leiter der Station, Dr. Reinhard Löhmer, in Sachsenhagen aufgenommen, weil ein Altvogel verletzt unter dem Nest gefunden wurde und seinen Nachwuchs nicht mehr versorgen konnte.
Im Fall von Storchenvogel Max aus Bückeburg wird dieser in Abstimmung mit Dr. Brandes noch zwei Tage unter Aufsicht in Sachsenhagen verbleiben, um wieder zu Kräften kommen. Am Wochenende wird der Jungvogel am Fundort von Schöniger dann wieder ausgewildert.

Für den „Storchenvater“ wird nun die Aufgabe zuteil, die Bestände zu prüfen, um auf Grundlage der erfolgten Zählung, im Umfeld der Fundstelle das Heimatnest zuordnen zu können.
Wer mehr über die Wildtierstation in Sachsenhagen und die wertvolle Arbeit der Mitarbeiter erfahren oder sogar mit einer Spende unterstützen möchte, finden unter www.wildtierstation.de alle notwendigen Informationen. (pr)




