Ministerpräsident Weil: „Gehen Schritt für Schritt in Frühlingserwachen“
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(Niedersachsen) Die gestern auf der Bund-Länder-Konferenz beschlossenen Änderungen der Corona-Regeln werden auch in Niedersachsen zeitnah umgesetzt.

Das gab die Landesregierung heute auf einer Pressekonferenz bekannt. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) erklärte, der Höhepunkt der Omikron-Welle scheine überschritten, jetzt gehe man von der Winterruhe „Schritt für Schritt“ in ein „Frühlingserwachen“ über.

Durch den kurzen Zeitraum zwischen den beiden Abstufungen werde man gleichzeitig an zwei Änderungsverordnungen der Corona-Verordnung arbeiten, erklärte Weil. Die erste Stufe solle demnach bereits in der kommenden Woche, spätestens am 24. Februar, in Kraft treten.

Für Veranstaltungen mit über 2.000 Personen gilt dann 2G-plus, eine Obergrenze von 6.000 Zuschauern in geschlossenen Räumen (maximal 60 % Auslastung) und 25.000 Besuchern draußen (maximal 75 % Belegung). Veranstaltungen bis 2.000 Zuschauern können drinnen wie draußen unter 2G-Regeln durchgeführt werden. In Innenräumen gilt jedoch die FFP2-Maske bis zum Sitzplatz. Draußen entfällt das Abstandsgebot.

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Ab dem 4. März dürfen Discos öffnen und Tanzveranstaltungen stattfinden (2G-plus). In der Gastronomie gilt in Innenräumen 3G, statt zuvor 2G. Gastro-Betreiber sollen die Kontaktdatenerfassung mit Bereitstellen eines QR-Codes für die Corona-Warn-App umsetzen. Weitere Lockerungen wird es bei Sportanlagen geben, dort gilt dann nur noch in Innenräumen eine FFP2-Maskenpflicht – außer beim Sporttreiben.

Die Warnstufen würden in den neuen Verordnungen keine Rolle mehr spielen, so Weil. Weitere Beschränkungen, so auch das Thema 3G, fallen ab dem 20. März weg. Ab dem Zeitpunkt werde es auch keine Corona-Verordnung mehr geben, so die Landesregierung.

Der Ministerpräsident sagte ebenfalls, die Pandemie sei noch nicht vorbei. Mit der nun bevorstehenden, wärmeren Jahreszeit gingen auch die Infektionszahlen zurück, aber es komme auch der Herbst mit möglicherweise einer neuen Mutation, der Rückkehr des alten Virus oder etwas noch Unbekanntem. Dann gebe es zwei Möglichkeiten – entweder es müsse wieder ein Netz von Maßnahmen gespannt werden oder man verfüge bis dahin über eine hohe Impfquote.

 

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