(Bückeburg) Die Umrüstarbeiten für die Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung in Bückeburg schreiten einer Presseinformation der Bückeburger Stadtverwaltung zufolge voran. „Nachdem seit Ende Januar in Achum, Scheie und Meinsen-Warber die Beleuchtung zwischen 0:00 Uhr und 4:30 Uhr erlischt, wird nun auch in Evesen, Petzen, Röcke, Berenbusch, Cammer und Bergdorf das Licht ausgeschaltet“, heißt es von Seiten der Pressestelle.
Anschließend erfolgt die Abschaltung in der Kernstadt. Dafür müssen noch einige Anpassungen an der Verkabelung erfolgen, damit Ampelkreuzungen und Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) aus Sicherheitsgründen beleuchtet bleiben.
Die nächtliche Abschaltung von öffentlicher Straßenbeleuchtung dient der Energieeinsparung (wir berichteten) und wird von den Städten unterschiedlich geregelt. Während die Beleuchtung in Bückeburg von 0:00 bis 4:30 Uhr abgeschaltet wird, geht die Straßenbeleuchtung beispielsweise in Rinteln bereits um 22:00 Uhr aus und erst um 6:00 Uhr wieder an.
Zunächst muss jedoch investiert werden: Wie eine Anfrage bei der Stadtverwaltung im Januar ergab, ist für die Anpassung zur Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung ein Auftrag in Höhe von 31.534,33 Euro vergeben worden. Das teilte seinerzeit der Fachbereichsleiter Planen & Bauen der Stadt Bückeburg, Björn Sassenberg, mit.
In den Hauptverteilerkästen für die Straßenbeleuchtung werden Zeitschaltuhren verbaut. In Bereichen, in denen Zebrastreifen und Ampeln vorhanden sind, müssen zudem umfangreichere Klemmarbeiten ausgeführt werden, damit diese Knotenpunkte durchgehend beleuchtet werden können. Darüber hinaus müssen alle nachts abgeschalteten Leuchten mit dem sogenannten Laternenring (Verkehrszeichen 394) gekennzeichnet werden. (pr)




