Bückeburg: SPD beantragt Aufstellung einer „Orangen Bank“ in der Fußgängerzone
Werbung

(Bückeburg) Die SPD-Fraktion Bückeburg beantragt das Aufstellen einer „Orangen Bank“ in der Fußgängerzone von Bückeburg.

Als Begründung erläutern SPD Fraktionsvorsitzende Sandra Schauer und ihr Stellvertreter Dr. Jens Bartling, dass das Opferhilfe Büro Bückeburg 2023 im Rahmen des Orange Day, des „internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ zwei orange Bänke finanziert hat.

Die erste Bank wurde bereits im November 2023 im Landgericht in Bückeburg aufgestellt. „Für die zweite Bank konnte dann endlich im Januar 2025 ein Platz in der Bücherei gefunden. Leider stehen beide Bänke, auch materialbedingt, in Innenräumen. Der Sinn so einer Bank ist aber, dass sie jederzeit erreichbar ist, damit Betroffene niederschwellig und einfach Kontakt zu Hilfsorganisationen bekommen können“, erklären die Antragsteller.

Werbung

Die SPD Bückeburg sei daher der Meinung, dass eine „Orange Bank“ mit diesem schnellen Zugang zur Hilfe in den öffentlichen Raum gehöre. In anderen Städten stünden solche Bänke „zum Beispiel stolz vor dem Rathaus“. Daher beantrage man eine wetterfeste „Orange Bank“ in der Fußgängerzone, am Marktplatz oder vor dem Rathaus aufzustellen.

Bereits 2021 hat sich der Rat der Stadt Bückeburg gegen häusliche Gewalt ausgesprochen. Daher ist das Aufstellen so einer Bank nur die logische Konsequenz und ein klares Zeichen der Stadt Bückeburg gegen häusliche Gewalt, so die SPD. Das wichtigste an dieser Bank ist allerdings ein Schild mit Telefonnummern zu den entsprechenden Hilfsorganisation. Daher schlage man, wie auf Beispielbildern zu sehen, Telefonkontakte anzubieten: Opferhilfe, Polizei, Hilfetelefon, Basta, aber auch die Täterberatungsstelle und ein Kontakt zu einer Jungenberatungsstelle.

Die SPD Fraktion Bückeburg beantragt das Aufstellen einer „Orangen Bank“ in der Innenstadt / Fußgängerzone Bückeburg. Hintere Reihe, von links: Jens Meier und Meike Schatz. Vorne, von links:
Stefanie Winkelhake und Marita Döhler (Vorsitzende des Ausschuss für Jugend und Familie). (Foto: pr)

„Eventuell kann die Berufsschule BBS Rinteln angesprochen werden ob Schüler aus den Bereichen Holz- und Metalltechnik so eine Bank fertigen würden“, heißt es von Seiten der Antragsteller.

Werbung