(Wendthagen-Ehlen). Wie im vergangenen Jahr fand die diesjährige, gut besuchte Hauptversammlung des rund 250 Mitglieder starken Ortsvereins im Gemeindesaal der Rogate Kirche zu Wendthagen statt.
Die Vorsitzende Ursula Weber berichtete über die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Besonders hervorzuheben war, dass bei den vier durchgeführten Blutspendeterminen von den insgesamt 331 Spendern 22 das erste Mal Blut spendeten. Rosana Kunze aus Wendthagen, die zudem von Ursula Weber für ihre 40-jährige Mitgliedschaft im Ortsverein geehrt wurde, gehört mit weit über 130 Spenden zu den „Spitzenspenderinnen“ im gesamten Landkreis Schaumburg. Dazu muss man wissen, dass Frauen nur vier Mal pro Jahr Blut spenden dürfen.

Geehrt für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden von der Vorsitzenden und ihrer Stellvertreterin Ulrike Koller auch Petra Haberland aus Reinsen für 25jährige und Hildegard Bruns aus Krebshagen für eine 60jährige Mitgliedschaft. Alle Geehrten erhielten neben einer Urkunde des DRK-Landesverbandes und einer besonderen Anstecknadel ein kleines Geschenk vom Ortsverein.
In diesem Zusammenhang wünschte sich Weber, dass die Mitglieder sich verstärkt in ihrem persönlichen Umfeld um das Anwerben von neuen, jüngeren Mitgliedern bemühen, ansonsten drohe dem Ortsverein die Überalterung. Viele der wichtigen Aufgaben des DRK wie die Organisation der Blutspenden würden dann auf Dauer in Frage gestellt. Zusätzlich zu diesen vereinsinternen Bemühungen wünscht sie sich auch wieder die erfolgreichen Werbeaktionen des DRK-Kreisverbandes, wie sie vor einigen Jahren erfolgten.

In seinem Grußwort lobte Ortsbürgermeister Michael Koller, ebenfalls Mitglied im Ortsverein, das große soziale, die Demokratie stärkende Engagement des DRK an der Bergkette und bedankte sich im Namen des Ortsrates Wendthagen-Ehlen ausdrücklich bei dem gesamten Vorstand.
Zu erwähnen ist noch, dass die Kasse bzw. die Buchführung des Vereins durch Christa Thederan vorbildlich dokumentiert und geführt worden ist und die Finanzlage weiterhin auskömmlich ist. Das der Vorstand in Gänze durch die anwesenden Mitglieder einstimmig mit großem Dank entlastet wurde, war dann schon selbstverständlich.

(pr/Fotos: pr)




