Großes Fahrrad-Sicherheitstraining an Bückeburger Schulen: Motorclub Schaumburg kooperiert mit dem ADAC
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(Bückeburg) Viele Kinder fahren gerne mit dem eigenen Fahrrad zu Schule – das ist gesund, fördert die Selbstständigkeit und entzerrt den Eltern-Taxi-Verkehr vor den Schulen.

Doch natürlich steht die Sicherheit immer an oberster Stelle – vom Rad selbst, aber auch die Sicherheit des Fahrverhaltens. Der Motorclub Schaumburg hat es sich zusammen mit dem ADAC zur Aufgabe gemacht, die Schüler in Bückeburg Fahrrad-fit zu machen und ein eigenes Sicherheitstraining an allen Grundschulen sowie teilweise auch den weiterführenden Schulen durchgeführt.

Olaf Meyer und die Helfer vom Motorclub Schaumburg begleiten die Schüler durch den Parcours und nehmen die einzelnen Stationen ab.

An insgesamt sieben Schulen – den Bückeburger Grundschulen Evesen, Meinsen und am Harrl sowie der Heeßener Grundschule, der Immanuel Schule sowie dem Adolfinum und der Graf-Wilhelm-Oberschule wurde das Fahrsicherheitstraining durchgeführt. Zielgruppe waren die Dritt- und Viertklässler beziehungsweise die Fünft- und Sechstklässler, die sich in einem durchaus anspruchsvollen Fahrradparcours beweisen konnten.

Volle Konzentration ist in der engen S-Kurve gefragt, die die Schüler mit Bedacht meistern.

Dabei kam es auf Fahrsicherheit und eine schnelle Auffassungsgabe der vorliegenden Situation an. Zudem wurden Koordination und Gleichgewicht auf die Probe gestellt. Seit mehreren Jahren bereits arbeitet der Motorclub Schaumburg mit dem ADAC zusammen, um dieses Sicherheitstraining zu realisieren. In diesem Jahr allein kommt es rund 570 Kindern zugute. Dabei wird nicht nur auf das Fahrverhalten der Kinder geachtet, sondern auch auf die Verkehrssicherheit des Rades geblickt. Im Vorfeld hatten die Eltern bereits eine Checkliste fürs Rad erhalten. Die ehrenamtlichen Helfer kontrollieren etwa Licht, Bremsen und Co. und geben den Kindern Tipps an die Hand, wie sie ihr Rad fit halten. Natürlich darf auch die richtige Sicherheitsausstattung nicht fehlen: Die Helfer des Motorclubs werden deshalb nicht müde, über die Vorteile eines Fahrradhelmes aufzuklären.

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Multitasking wird verlangt: Mit einer Hand die Stange aufheben, im Kreis fahren und sie wieder ablegen. Jede der Stationen soll möglichst realistisch eine alltägliche Situation aus dem Verkehr verdeutlichen.

Motorclub Schaumburg kooperiert mit dem ADAC und gibt 570 Kindern wichtige Tipps

Doch der spannendste Part war natürlich das Absolvieren des Fahrradparcours – die Materialien hierfür werden vom ADAC gestellt, jede Station simuliert möglichst realitätsnah eine tagtägliche Situation aus dem Verkehr. Nach dem Anfahren geht es direkt mit dem Rad in einen schmales Spurbrett, hier gilt es die Spur adäquat zu halten. Direkt danach wird es noch kniffliger: Ein Kreisel muss umrundet werden, während gleichzeitig eine Stange mit der Hand aufgenommen, gehalten und wieder sicher abgelegt wird. Danach passieren die Kinder eine enge S-Gasse, wobei möglichst wenige Klötze umgeschmissen werden sollen, meistern erneut einen Kreisel und absolvieren anschließend einen simulierten Spurwechsel und einen Slalom-Parcours, bevor es zum Schluss noch um das zielgenaue Bremsen geht.

Die Helfer des Motorclubs notieren das Abschneiden und die Fehlerpunkte. Zum Abschluss gibt es für die Kinder noch ein paar nützliche Dinge fürs Rad und eine schicke Urkunde. „Die Kinder freuen sich über die Aktion, weil sie Spaß und Abwechslung bietet. Und die Lehrkräfte begrüßen unseren Einsatz ebenso, trägt er doch sehr zum Fahrgefühl der Kinder bei und sorgt auch bei Eltern für eine realistische Einschätzung der kindlichen Fahrsicherheit. So können wir auch Tipps geben, wo beispielsweise beim Rad noch nachjustiert werden muss, damit es auch wirklich sicher für die Kinder ist“, informiert Olaf Meyer.

Als finale Aufgabe sollen die Schüler der Grundschule Meinsen zielgenau bremsen – unter den wachsamen Augen der Ehrenamtler des Motorclubs.

Und so werden er und seine Vereinskollegen auch im kommenden Frühjahr wieder dafür sorgen, dass die Kids gerne und auch sicher mit dem Rad zu Schule radeln können.

(Text & Foto: nh)

 

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